08 November 2008

Dieter Nuhr

Gestern Abend war es endlich soweit und Dieter Nuhr trat in Chemnitz in der Stadthalle auf. Die Karten hatte ich mir schon im Februar besorgt, weil wir letztes Jahr leider zu lange gewartet hatte und keine mehr bekamen.
Die Zeit vorher war ich gar nicht so aufgeregt, aber als wir dann in Richtung Tiefgarage und Stadthalle kamen, war ich wie ein kleines Kind, was auf den Weihnachtsmann wartet^^ Dort angekommen, hieß es, einen Parkplatz zu finden und uns dann auf den Weg in die Stadthalle zu machen. Das war für mich wie ein kleines Labyrinth; dort eine Kurve, da ein paar Treppen und dort schon wieder ein langer Gang, bei dem ich mir wie in einen Erzbergwerk vorkam. Dann endlich war der "Eingang" zur Stadthalle zu sehen und mit mir ging es fast durch *g* Jetzt wartete ich nur noch auf Julchen, weil sie auch mit von der Partie war und dann begaben wir uns auch schon zu unseren Plätzen. Ich war richtig erstaunt, wie groß der Saal doch ist! Wer weiß, wann ich das letzte Mal überhaupt in der Stadthalle war; könnte zu meiner Jugendweihe gewesen sein und selbst da waren wir, glaub ich, im kleinen Saal.
Nun gut. Voller Spannung fieberten wir dem Anfang entgegen, der dann doch schneller kam, als ich zumindest dachte. Und da kam er auch schon auf die Bühne: Dieter Nuhr!
Und er sah genauso aus, wie im Fernsehen. Ich meine, manchmal sehen die Leute im Fernsehen kleiner oder größer aus, als sie dann auch in Wirklichkeit sind, aber diesmal stimmte es. Bevor die Vorstellung anfing, war mein Julchen so nett und tauschte ihre SD-Karte mit mir, weil bei meiner Digi-Cam leider die Batterien sich dem Ende neigten. Zum Glück hatte sie ihre neue mit und es hat mich sehr gefreut, dass ich mit ihr fotografieren durfte! Es sind wirklich sehr gute Bilder geworden.
Themen wie Politik, Religion, Männer und Frauen und viele andere waren Programm des Abends. Da folgte einen Gang den anderen und wir kamen stellenweise nicht mehr aus dem Lachen heraus. Es war ein wirklich sehr gelungener Abend, bei dem ausgiebig gelacht wurde und jeder von uns viel Spaß hatte!
Nach ungefähr zweieinhalb Stunden inklusive Pause war dann leider wirklich Schluss, nachdem er schon 2 Zugaben gegeben hat.
Ich glaube, nächstes Jahr, falls er wieder da sein sollte, gehen wir bestimmt wieder hin^^ Vielleicht hab ich bis dahin auch eine neue Digi-Cam, sodass Julchen nicht schon wieder herhalten muss *gg*
Was ich unbedingt noch erwähnen muss, ich hab echt ein Autogramm ergattert!!!! *juhu* *freu* Es war zwar ein sehr großer Andrang, aber da ich mich gleich auf den Weg gemacht hatte, ging es sehr schnell voran und es waren noch genügend Autogrammkarten da. Ja, das war dann das Sahnehäupchen des Abends!

06 November 2008

Spritzringe

Ja, was kann man für einen Spaß haben, wenn auf der Bäckerliste "Spritzringe" stehen! Frau Engst wollte sich eben diese Spritzringe bestellen, weil sie diese gerne isst und da sagte ich, dass Essen fast immer lecker ist, aber die Kuchenqualität beim Bäcker stark abgenommen hat und viele Sachen einfach überzuckert sind. Da kam dann noch Maria da, hörte das Wort "überzuckert" und wir klärten sie über unser Gespräch auf. Sie stimmte uns zu und dann erzählten wir aus "alten" Tagen und wie viel Routine oft im Alltag unserer Großeltern liegt. Wir zählen auf, dass es einen Badetag, einen Backtag und noch ein/zwei andere feste Tage in der Woche gab und gibt, die sich so eingenistet haben und auch ab und zu an die nächste Generation weitergegeben wurde. Aber ich möchte nicht so viel Routine haben, da wird es ja langweilig^^
Dann sprachen wir noch darüber, dass es ja früher, als sie klein war, immer nachmittags Kaffee gab und wir heutzutage wenig Zeit dazu haben oder eben alleine sind, dass sich das Kaffee kochen und Kuchen zubereiten nicht mehr richtig lohnt. Wir hatten echt viel Spaß die paar Minuten und der steckte heute auch an! Meine Kollegin, die sich ums Controlling kümmert, war erstaunlich gut gelaunt heute und hat daher auch sehr viel Spaß mitgemacht. Auch ging der Arbeitstag sehr schnell vorbei, weil ich immer beschäftigt war; heute war wieder Stadtspiegel angesagt, der sich nicht von alleine eintütet und veschickt *g* Dann kamen noch etliche Krankenscheine, viel Post und so war es schon wieder Zeit, den Heimweg anzutreten. So könnte es jeden Tag sein, ich hab gerne viel zu tun!

05 November 2008

Gefühle

Ich bin der Meinung, es macht Leuten Spaß, mich zu "quälen", in dem sie keine Rücksicht auf meine Gefühle nehmen. Natürlich könnte mich das auch nicht interessieren und ich sollte nicht darauf antworten bzw. reagieren, aber ich möchte mir auch nicht alles gefallen lassen. Ich komme mir auch manchmal so vor, als wäre ich nur ein "Lückenfüller", wenn andere keine Zeit haben oder ich werd immer nur dann angesprochen, wenn beruflich was von meinem Typ verlangt wird. Alles eigentlich kein Problem, wenn ich mir nicht so vorkommen würde, als dass ich sehr wenig zurückbekomme für das, was ich gebe. Und auch denke ich, dass ich in einer Freundschaft immer nur der treibende Keil bin und mir langsam undankbar vorkomme. Ist es denn zu viel verlangt, wenn ich gern mal eine kleine Geste der Dankbarkeit sehen würde oder dass man einfach mal so, ohne Grund, mit mir schreibt? Ich mach es ja auch immer gerne, aber es macht keinen Spaß mehr, anderen eine Freude zu machen, wenn dies nicht gewürdigt wird?
Naja, vielleicht bin ich auch kein Mensch, der für Freundschaften gemacht ist, nicht, weil ich mich nicht um meine Freunde kümmer, sondern eher deswegen, weil ich zu gutherzig bin und damit leider auch viel zerstöre...
Ich habe eine gute Metapher für mich gefunden, sie wird mit Unkraut verglichen: Definition Unkraut: Wächst überall dort, wo es unerwünscht ist und stört.
Na, wie gut passt das? Hervorragend finde ich!
Ich möchte manchmal auch nur mal quatschen, ohne das es ein bestimmtes Thema gibt; aber ich möchte nicht immer die anderen anschreiben, weil ich nicht weiß, ob ich sie damit bedränge oder störe...

04 November 2008

Wenn ich mal etwas vorhabe...

...dann ist die Zeit und der Straßenverkehr gegen mich. Gestern Nachmittag hatte ich mich mit Jule zum Eis essen verabredet, aber bis es so weit war, geschah noch eine Menge und meine Nerven wurden ganz schön strapaziert.
Gegen halb 3 freute ich mich, dass in einer viertel Stunden Feierabend ist, aber als meine Kollegin mit einem Haufen Post wieder nach oben kam, war mir klar, dass es nichts mit zeitigem Feierabend wird. Ich konnte die Post ja nicht einfach liegen lassen. So bearbeitete ich noch den Posteingang, sortierte die Post anschließend in die Mappe vom Chef und konnte mich dann gegen kurz nach 15 Uhr auf den Weg nach Hause machen. Was aber so eine viertel Stunden später im Berufsverkehr ausmachen, konnte ich vorher ja nicht ahnen. Ich dachte mir nämlich so, dass ich mein Auto zu Hause abstelle und mit dem Bus in die Stadt fahre. Schon weil ich länger gearbeitet habe, schrieb ich Jule, dass es bei mir später wird.
Jetzt aber zu dem lieben Berufsverkehr... Kaum aus 30-Zone auf die Hauptstraße gebogen, begann sich der Verkehr schon sehr langsam voran zu bewegen. Gut, ging ja noch. Dann als ich die Wartburg Str. entlangfuhr, wurde es mehr, aber auch noch im Rahmen. Am Schlimmsten wurde es dann erst ein paar Kilometer bevor ich zu Hause war, nämlich auf die Augustusburger Str. links zu kommen, brachte meine Nerven an ihre Grenzen. 4 oder 5 Ampelphasen später war ich endlich auf genannter Straße und bin gleich die nächste wieder rechts abgebogen. Zum Glück war die Ampel an der Kreuzung Yorckstr./Fürstenstr. auf grün und ich konnte ohne ein weiteres Anhalten nach Hause. Was ich noch ergänzend dazu sagen möchte ist, dass fast jede Ampel auf rot war, was meine Nerven nicht beruhigte. Zu Hause angekommen, nahm ich meine andere Tasche, packte die Sachen schnell rein, die ich brauchte und machte los. Den Bus, den ich mir vorher zeitmäßig rausgesucht hatte, habe ich noch geschafft und ich konnte endlich mich ein wenig beruhigen. In der Stadt angekommen wollte ich nur noch Julchen einsacken^^ und ins DOLCE VITA. Da verbrachten wir einen schönen Nachmittag und anschließend schauten wir mal in den neueröffneten SATURN, den wir auch gleich wieder beide wirtschaftlich unterstützt haben mit jeweils einer DVD.
Dann begleitete ich Jule noch nach Hause und machte mich dann auf den nach Hauseweg. Ich habe sage und schreibe ungefähr 20 Minunten auf den Bus gewartet und mein MP3-Player hatte vorher seine Batterien aufgegeben, so dass ich den Verkehr lauschte... Aber dann kam der Bus und ich konnte endlich nach Hause. Da angekommen schaute ich TV, chattete und suchte weiter nach Avataren.

02 November 2008

Einsam...

Immer öfter in letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass mir was im Leben fehlt und das was ist jemand, mit dem ich kuscheln kann, der mich in den Arm nimmt, ohne zu fragen, warum, wieso weshalb und mit dem ich mich wohlfühle. Aber wenn ich dann so überlegen, weiß ich nicht, ob ich bereit bin, mich jemanden so hinzugeben, dass ich ihm bedingungslos vertrauen würde. Nach den vielen Enttäuschungen, die ich leider schon erleben musste, bin ich mir nicht sicher, inwieweit ich jemanden vertrauen könnte. Ich weiß schon, dass eine Beziehung nicht ewig halten muss, aber für einen längeren Zeitraum schon. Ich hab da nur so eine innere "Blockade" würde ich das jetzt mal nennen, die hinter jeder guten Absicht ein bisschen was negatives sieht. Natürlich macht es die Sache eher schwerer anstatt leichter, jemanden zu finden, wenn man sich selbst das Leben schwer macht.
Woher die Einsamkeit kommt könnte daran liegen, dass jetzt so langsam die Vorweihnachtszeit beginnt, in der man sich wünscht, es sich zu Hause (zu zweit) gemütlich zu machen oder einfach jemanden zu haben, mit dem man die Zeit verbringen kann.
Mein "Wunsch" für nächstes Jahr, ich möchte gern einen Freund haben und wenn nicht, soll es eben nicht sein... Kann man auch nichts machen.

Und heute der Tag hat mich auch ein wenig traurig gestimmt. Wir waren bei einer Freundin von meiner Mutti und da konnte ich mich wieder um ihre Schätzchen kümmern. Bei dem Kleinen (7 Monate) konnte ich so richtig schön verspielt sein, aber durfte ihn auch füttern, windeln wechseln und diesmal auch baden, was nicht ganz trocken von statten ging. *g* Und bei der zweitkleinsten (4 od. 5 Jahre) wurde ich anfangs mit einer riesigen Umarmung begrüßt, was mir das Herz sehr erwärmt hat. Mit ihr habe ich dann auch ein wenig gespielt und mich beschäftigt. Ich fühlte mich gebraucht und auch zu etwas nutze. Als wir dann gegangen sind, konnte ich mich nur vom Kleinsten verabschieden, weil die anderen 2 mit ihrem "Papa" bei der Parkeisenbahn waren, um den großen Bruder abzuholen. Ich denke, es war auch besser so, sonst wäre ich da nicht so schnell weggekommen und meine kleine Maus hätte mich nicht gehen lassen.
Zu Hause angekommen ging ich den Nachmittag nochmal durch und wurde sehr sentimental und es kamen auch ein paar Tränen. Ja, es war schön, dass dass man so vermisst und auch so herzlich begrüßt wurde! Ich glaube, ich muss mal abends hingehen, damit ich meine kleinen Mäuse ins Bett schaffen und sie schön umsorgen kann!

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